Drei Kameradinnen
Seit ihrer gemeinsamen Jugend verbindet Hani, Kasih und Saya eine tiefe Freundschaft. Nach Jahren treffen die drei sich nun wieder. Doch egal, ob über den Dächern der Stadt, auf der Bank vor dem Späti oder bei einer Hausbesetzerparty, immer wieder wird deutlich, dass sie nicht abschütteln können, was jetzt so oft ihren Alltag bestimmt: die Blicke, die Sprüche, Hass und rechter Terror. Ihre Freundschaft aber gibt ihnen Halt. Bis eine dramatische Nacht alles ins Wanken bringt. Ein Haus geht in Flammen auf - ein Brandanschlag mit mehreren Toten. Dann wird Saya verhaftet. Sie wird verdächtigt, den Brand gelegt zu haben, ihre linksextreme Ideologie soll sie zu dieser Tat bewegt haben. Oder doch ihr islamistischer Fanatismus? Ihre Freundin Kasih wird die Protagonistin einer TV-Reportage und soll von den Hintergründen berichten, die ihre Freundin zu dem Brandanschlag bewegt haben könnten. Sie erzählt in Rück- blenden eine Geschichte ohne Anfang und ohne Ende.
Weltpremiere auf dem FILMFEST MÜNCHEN 2026, am 02.07.2026
"Drei Kameradinnen" ist kein klassisches Sozialdrama auch nicht Agitprop oder eine klassische Kampfansage (...) und schildert, wie viel noch fehlt für eine diverse und offene Gesellschaft... /
Aboyan beweist bei "Drei Kameradinnen" außerdem erneut außergewöhnliches Gespür für herausragende, junge Talente.
THE SPOT media & film
In einem furiosen Verwirrspiel führt uns Regisseurin Milena Aboyan in ein ganzes Labyrinth von falschen Fährten. /
Drei Kameradinnen überzeugt, auch wegen seiner inhaltlichen und formalen Komplexität.
Peter Gutting - www.film-rezensionen.de
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Sophia Aldenhoven, Uli Aselmann