Die Bestatterin - Der Tod hat warme Hände

Als Lisa Taubenbaum mit ihrem Bruder Hannes den Leichnam, der nach langer Krankheit verstorbenen siebzigjährigen Elisabeth Munz in ihrer Jugendstilvilla abholt, rätseln die erwachsenen Kinder der Verstorbenen darüber, ob die Hausärztin der Familie, Dr. Julia Zöller (60) den Tod ihrer Mutter nicht beschleunigt haben könnte. Dieser Verdacht erhärtet sich noch, als der Vater und Patriachat der Familie, Roderich Munz (75), in eindeutiger Pose mit der Ärztin überrascht wird. Kommissar Thomas Zellinger aus Stuttgart war lange nicht in Hepperlingen und so nimmt Lisa die Ungereimtheiten im Hause Munz zum Anlass, Zellinger mit dieser Geschichte zu konfrontieren. Der Kommissar rügt die Bestatterin, bitte nicht hinter jedem Sterbefall gleich einen Mord zu vermuten, zumal Zellinger selbst gerade zeitlich sehr eingeschränkt ist und mit der Ermordung eines Pförtners zu tun hat, der in seiner Wohnung erschlagen aufgefunden wurde. Als Lisa dahinterkommt, dass der ermordete Pförtner Wolfgang Steichele (65) auch Patient bei Dr. Julia Zöller war, kombiniert sie, dass vielleicht beide Todesfälle miteinander zu haben könnten. Zellinger glaubt aber nicht an solche Zufälle, bis er an den Tatort gerufen wird, an dem Frau Dr. Zöller erschossen wurde…

Erstausstrahlung
in Postproduktion
Länge
90
Besetzung
Anna Fischer, Artus Maria Matthiessen, Frederik Bott, Christoph Letkowski,
Regie
Matthias Kiefersauer
Redaktion
Nils Reinhardt (SWR), Katja Kirchen (ARD Degeto)
Drehbuch
Matthias Kiefersauer, Alexander Liegl
Produktion
Uli Aselmann, Sophia Aldenhoven
Casting
Jessica Layher
Kamera
Nathalie Wiedemann
Schnitt
Christian Nauheimer
Szenenbild
Tanja Arlt
Kostüm
Viola Folk
Maske
Dörte Dopkowitz, Katharina Pointner