Die Bestatterin - Der Tod hat warme Hände
Als Lisa Taubenbaum mit ihrem Bruder Hannes den Leichnam, der nach langer Krankheit verstorbenen siebzigjährigen Elisabeth Munz in ihrer Jugendstilvilla abholt, rätseln die erwachsenen Kinder der Verstorbenen darüber, ob die Hausärztin der Familie, Dr. Julia Zöller (60) den Tod ihrer Mutter nicht beschleunigt haben könnte. Dieser Verdacht erhärtet sich noch, als der Vater und Patriachat der Familie, Roderich Munz (75), in eindeutiger Pose mit der Ärztin überrascht wird. Kommissar Thomas Zellinger aus Stuttgart war lange nicht in Hepperlingen und so nimmt Lisa die Ungereimtheiten im Hause Munz zum Anlass, Zellinger mit dieser Geschichte zu konfrontieren. Der Kommissar rügt die Bestatterin, bitte nicht hinter jedem Sterbefall gleich einen Mord zu vermuten, zumal Zellinger selbst gerade zeitlich sehr eingeschränkt ist und mit der Ermordung eines Pförtners zu tun hat, der in seiner Wohnung erschlagen aufgefunden wurde. Als Lisa dahinterkommt, dass der ermordete Pförtner Wolfgang Steichele (65) auch Patient bei Dr. Julia Zöller war, kombiniert sie, dass vielleicht beide Todesfälle miteinander zu haben könnten. Zellinger glaubt aber nicht an solche Zufälle, bis er an den Tatort gerufen wird, an dem Frau Dr. Zöller erschossen wurde…